Apollo EVO: Deutschlands neues Hypercar mit Ferrari-V12-Motor

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Es gibt Autos, die zu existieren scheinen, um die Gesetze der Vernunft auszuhebeln. Und dann gibt es den Apollo Evo, eine Maschine, die so extrem ist, dass sie direkt aus einem Science-Fiction-Comic entsprungen zu sein scheint. Drei Jahre nach seiner Enthüllung als Konzeptfahrzeug wird das deutsche Hypercar mit Ferrari-V12-Motor endlich Realität. Im Jahr 2026 werden nur zehn Exemplare in Produktion gehen, die alle für die Rennstrecke reserviert sind und alle etwa drei Millionen Euro kosten werden.

Hinter dem Apollo Evo verbirgt sich die einzigartige Geschichte von Apollo Automobil, dem geistigen Erben von Gumpert und seinem legendären Apollo aus den 2000er Jahren. Nach dem Intensa Emozione, von dem nur zehn Stück produziert wurden, feiert die deutsche Marke zwei Jahrzehnte ungezügelter Ingenieurskunst mit einem noch extremeren Modell. Der Evo übernimmt die Philosophie seines Vorgängers, treibt sie aber noch weiter voran. Hier ist alles für die Rennstrecke und für eine Handvoll Kunden gedacht, die bereit sind, Millionen in ein brachiales Fahrerlebnis zu investieren.

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Science-Fiction-Design ohne Filter

Auf den ersten Blick gibt der Apollo Evo den Ton an. X-förmige Scheinwerfer, tief eingeschnittene Seitenwände, große Lufteinlässe, ein monumentaler Diffusor und ein überdimensionaler Heckspoiler - das Auto wirkt wie ein Transformer, der mitten in der Bewegung stehen bleibt und sich verwandelt. Das Ganze erinnert eher an einen Science-Fiction-Prototypen aus Le Mans als an ein klassisches Hypercar. Ohne behördliche Auflagen konnte sich Apollo alles erlauben, so dass die überschwänglichsten Kreationen von Pagani oder Koenigsegg im Vergleich dazu fast schon brav wirken.

Der Apollo Evo basiert auf einem Kohlefaser-Monocoque, das nur 165 kg wiegt - 10 % weniger als das des Intensa Emozione - und gleichzeitig 15 % mehr Steifigkeit aufweist. In Kombination mit Michelin Pilot Sport Cup 2 R Reifen und einem aerodynamischen Arsenal, das einem Langstreckenprototypen würdig ist, ermöglicht diese Struktur dem Heckflügel, bei 320 km/h bis zu 1.300 kg Abtrieb zu erzeugen.

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Ein Ferrari V12 für ein schlagendes Herz

Unter der Karosserie aus Karbon verbirgt sich das wertvollste Element des Apollo Evo: ein 6,3-Liter-V12-Saugmotor von Ferrari. Er stammt von dem Motor ab, der unter anderem im F12 Berlinetta verwendet wird, und leistet 800 PS und 765 Nm Drehmoment bei einer Höchstdrehzahl von 8.500 U/min. Die Kraft wird über ein sequentielles Sechsganggetriebe ausschließlich auf die Hinterräder übertragen. Mit nur 1.300 kg auf der Waage beschleunigt der Evo in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Geschwindigkeit von 335 km/h. Doch diese Zahlen erzählen nur einen Teil der Geschichte. Die bewusst extrem gehaltene Aerodynamik stellt die Kurvengeschwindigkeit in den Vordergrund und nicht die Jagd nach der Höchstgeschwindigkeit.

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Funktionaler Innenraum

Im Innenraum gibt es keinen auffälligen Luxus oder dekorative Materialien. Karbon ist allgegenwärtig, 3D-gedrucktes Aluminium bleibt sichtbar, und die Struktur des Autos selbst wird zum Designelement. Das Armaturenbrett fungiert als struktureller Träger, die Bedienelemente folgen einer rein funktionalen Logik und die Fahrumgebung zeigt die mechanische Anatomie des Autos ohne Umschweife. Ultraleichte Sitzschalen, verschiebbare Pedale, drei Bildschirme und sogar eine Klimaanlage bilden einen minimalistischen Innenraum, der eher für intensives Fahren als für bürgerlichen Komfort gedacht ist.

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Zehn Exemplare, zehn einzigartige Stücke

Jeder Apollo Evo wird mithilfe des Apollo Forge-Programms vollständig individuell gestaltet. Materialien, Verarbeitung, technische Details: Kein Auto wird dem anderen gleichen. Eine extreme Seltenheit, die durch eine streng limitierte Produktion von nur zehn Einheiten weltweit noch verstärkt wird. Die ersten Fahrzeuge sollen im Jahr 2026 ausgeliefert werden und rund drei Millionen Euro kosten.


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1 bewertungen auf "Apollo EVO : la nouvelle hypercar Allemande, dotée d’un V12 Ferrari"

  1. Das ist sicher ein Designer, der durch SF-Serien gepusht wurde, aber wenn man es übertreibt, wird es lächerlich! Es ist wirklich hässlich, sowohl von außen als auch von innen!

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