Der ehemalige Mercedes-Designer stellt sich einen radikalen Abarth TopolinoXS vor: «Klein, schnell, unerschrocken».»

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Was wäre, wenn der kleinste Fiat auch der radikalste werden würde? Diese Frage hat sich gerade ein Designer gestellt, der bei Mercedes-Benz gearbeitet hat. Mit dem TopolinoXS schlägt Wini Camacho nicht einfach eine Weiterentwicklung des italienischen Kleinstwagens vor. Er stellt sich eine neue Art der urbanen Mobilität vor: minimalistisch, modulierbar und spielerisch.

Ein Topolino, der in Sekundenschnelle seine Karosserie wechselt

Bevor wir über die Abarth-Version sprechen, hier der TopolinoXS. Die Basis bleibt erkennbar: winzige Proportionen, runde Formen und ein sympathischer Geist, der dem kleinen, modernen Fiat treu bleibt. Aber das ganze Konzept beruht auf einer einfachen Idee: Entfernen statt hinzufügen.

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Dach, Windschutzscheibe und Fenster können entfernt werden. So wird das Auto von einem geschlossenen Coupé zu einem offenen Roadster und schließlich zu einem völlig offenen Kleinwagen im Targa-Stil. Ein Auto für viele Zwecke, gedacht für die Stadt, wo Vielseitigkeit mehr wert ist als Leistung.

Der Designer selbst spricht von einer auf die Spitze getriebenen «Less-is-more»-Philosophie: Wertschöpfung durch das Weglassen von Teilen und Komplexität. Selbst die Scheinwerfer sind Teil dieser Logik. Aus der Karosserie ausgehöhlt, bilden sie zwei große LED-Kreise, die dem Fahrzeug ein fast lebendiges Gesicht verleihen. Hinten verwandeln Hunderte von programmierbaren Mikro-LEDs die Scheinwerfer in einen individuell gestaltbaren Leuchtbildschirm.

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Ein minimalistisches Interieur... aber technologisch

Der Innenraum folgt demselben Ansatz. Das Lenkrad hat eine feste zentrale Nabe: Bildschirm, Bedienelemente und Sicherheit bleiben unbeweglich, während sich das Lenkrad dreht. Eine ungewöhnliche Entscheidung, die es ermöglicht, die Informationen immer ablesen zu können, ohne dass das Lenkrad das Armaturenbrett verdeckt.

Das Auto ist elektrisch, kompakt, etwa 2,4 Meter lang, und kann zu Hause aufgeladen werden. Der Zugang kann sogar über am Körper getragene vernetzte Gegenstände erfolgen, nicht nur über ein Smartphone. Zwei Versionen sind angedacht: der schlichte PURO und vor allem eine weitaus provokativere Variante...

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Die Abarth-Version

Camacho konnte der Idee einer sportlichen Version natürlich nicht widerstehen. Der TopolinoXS Abarth hat aerodynamische Elemente, Felgen mit dem Skorpion-Symbol und eine schwarz-rote Lackierung, die viel aggressiver ist als die des ursprünglichen Stadtwagens.

Das Projekt soll in erster Linie eine Stilübung sein, die zeigt, wie ein Mikroauto zu einem emotionalen und nicht nur praktischen Objekt werden könnte.

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Der Blick eines Designers, der von Mercedes kam

Was das Projekt noch interessanter macht, ist sein Autor. Wini Camacho verbrachte über fünfundzwanzig Jahre bei Mercedes-Benz, darunter mehrere Positionen als Senior Exterior Designer und Design Manager in Europa und China. Heute ist er selbstständig, erforscht den Einsatz von KI im Automobildesign und vertritt eine Philosophie, die er «0» nennt und die auf maximaler Vereinfachung beruht, um neue Lösungen zu ersinnen. Der TopolinoXS passt perfekt zu diesem Ansatz: ein Auto, das darauf ausgelegt ist, mit weniger Energie und weniger Material mehr zu erreichen.

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